Fit ohne Fett oder fit und gesund mit Fett?

Was ist eigentlich richtig?

Bei dem Wort Fett denken wir doch meistens an „Schwabbelkörper“, hohes Cholesterin, Herzinfarkt und Schlaganfall etc. Wenn es hoch kommt, erinnern wir uns daran, dass Fett ein guter Energielieferant ist, dass Fett isoliert (Dicke frieren einfach weniger schnell als Dünne) und es mit etwas Fett einfach besser schmeckt.

  • Laut Statistik stirbt jeder zweite Deutsche unnötig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Zwei Drittel der Deutschen haben zu hohe Blutfettwerte.
  • Sind Blutfettsenker wirklich die Lösung? Sie werden immer häufiger verordnet. Sie stehen für den sogen. „Medizinischen Standard“ bei oben genannten Befunden und Erkrankungen.

Fett also unsere größte Gefahr? Weit gefehlt ist die Antwort:

Es wird höchste Zeit, über den Mythos der Fettreduzierung als Garant für Gesundheit gründlich aufzuklären.

Richtig ist, dass es möglich ist, mit der Auswahl der richtigen Fette länger und gesünder und auch geistig fitter leben zu können.

Die Ergebnisse der modernen Forschung zu diesem Thema machen folgende Aussagen:

  • Sie können mit der Wahl der richtigen Fette um Jahre länger leben.
  • Es ist möglich, das Herzinfarktrisiko mit der „richtigen Fettauswahl“ um 70 % zu senken - und damit die Todesursache Nr.1 fast aus der Welt zu schaffen.
  • Das Risiko an Diabetes zu erkranken kann durch bewusste gesunde Ernährung und durch die richtige Fettauswahl halbiert werden! Hier fehlt es an Aufklärung, denn regelmäßig ist in der Presse zu lesen, dass die Anzahl der Diabetiker in Zukunft finanziell und medizinisch in fast unbeherrschbare Dimensionen ansteigen wird.
  • Durch die richtigen Fette können Sie aktiv etwas für Ihre Gehirnpower tun. Auch diese Aussage ist völlig konträr zu den Prognosen über den erwarteten Anstieg von Alzheimer und Demenzerkrankungen.

Lesen Sie selbst, welche Möglichkeiten Sie haben, allein durch die Korrektur Ihrer Fettauswahl bei der Essenszubereitung, um Ihre Gesundheit und Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Der Haken bei der Umsetzung der Forschungsergebnisse zu dieser Thematik sind wir alle selber, auch Sie!

Ich werde Sie über die verschiedenen Fette und deren Wirkung in unserem Körper und auf die unterschiedlichen Körperfunktionen aufklären. Sie werden sich dann entscheiden müssen, ob in Zukunft in Ihrem Leben alles so bleibt wie bisher und Ihnen egal ist, was in 10- oder 20 Jahren in Ihnen, mit Ihnen passiert, oder ob Sie gesund, fit und leistungsfähig bis ins hohe Alter bleiben oder werden wollen. Dann gilt es, etwas zu verändern.

Sie tun es nur für sich. Für Ihre Lebensqualität und Lebensfreude.

Das neue Jahr beginnt aus guter Tradition mit Wünschen für Gesundheit, Fitness, Fröhlichkeit, Erfolg und Glück. Das ist auch die Zeit der guten Vorsätze.

Ja! Ein langes Leben, Gesundheit bis ins hohe Alter das ist Luxus, den wir uns leisten sollten. Was können wir selber dafür tun? Was sind wir bereit, dafür zu tun.

Das hängt von den Fakten ab? Bitte, hier sind sie:

Bei den Fetten werden verschiedene Gruppen mit verschieden Aufgaben unterschieden.

Wissend oder unwissend machen Sie das beim Zusammenstellen Ihrer Nahrung täglich selber.

Was sind eigentlich „Gesättigte Fette“:

Gesättigte Fette sind all unsere Streichfette. Sie sind fest, eben streichfähig und das bleiben sie auch. Im Körper, sichtbar auf den Hüften, in den Blutgefäßen, in den Laborwerten usw..

Diese gesättigten Fette werden auch Transfette oder Killerfette genannt.

Allein die Namen erklären schon, was sie machen, wie sie wirken und wofür sie verantwortlich sind.

Sie sind enthalten in:

Fertigprodukten, allen Backwaren wie Kuchen und Plätzchen (von denen wir an hohen Feiertagen wie z. B. Weihnachten mehr als genug haben - und dann kommt Ostern, Pfingsten, Geburtstage usw.…).

Aber auch in Schokobrotaufstrichen, in allen Pommes, Crackern, Fast Foot und in Frittiertem. Diese, in den genannten Produkten reichlich enthaltenen Transfette, entfalten nach deren Verzehr in unserem Organismus ihre schädliche Wirkung. Welche das sind? Lesen Sie selbst.

Die Transfette sind verantwortlich für:

  • Das Ansteigen der sogen: „schlechten“ LDL- Blutfettwerte und senken die sogen. „guten“ HDL- Blutfettwerte. In Wirklichkeit gibt es kein gut und schlecht beim HDL und LDL. Entscheidend ist das Verhältnis beider Anteile. Darauf komme ich später noch einmal zurück.
  • Transfette sorgen für das verstärkte Zusammenkleben (Verklumpen) der roten Blutplättchen und verschlechtern damit die Fließeigenschaften des Blutes. Nicht zuletzt steigt auch dadurch der Blutdruck. Weitere Faktoren begünstigen das.
  • Nur 2 % der Verzehrmenge an Transfetten ist dafür zuständig, dass sich tödlich verlaufende Herz-Kreislauf-Erkrankungen verdoppeln. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wir können bei einer veränderten Ernährung und veränderter Fettauswahl selber dafür sorgen, dass eben die Herzinfarktrate deutlich reduziert wird. Was für ein Geschenk an Lebensqualität!
  • Auch das Risiko, an Diabetes zu erkranken, erhöht sich um ein Drittel, wenn der Anteil an Transfetten in unserer täglichen Ernährung nur um 2% steigt. Übrigens wird auch ein Zuviel an raffiniertem Zucker im Körper in Fett umgewandelt.
  • Ebenso wichtig aber die Erkenntnis, dass die Transfette die Umwandlung der gesunden Omega 3 Fettsäuren in wichtige Gewebshormone blockieren. Dieser Prozess gefährdet die Elastizität der Zellwände im Allgemeinen und insbesondere die Elastizität der Zellwände der wichtigen Mitochondrien. Sie sind die „Kraftwerke“ unserer Zellen und machen einen gut funktionierenden Stoffwechsel erst möglich.
  • Transfette sind außerdem Träger von den überflüssigen Kalorien, die sich als überflüssige Pfunde ablagern.

Gibt es Alternativen? Gibt es ein „GESUND MIT FETT?“ Ja, die gibt es wirklich.

Die Alternative zu den gesättigten Transfetten sind:

Ungesättigte Fettsäuren.

Selbst bei diesen ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man wiederum

  • Omega 3- Fettsäuren
  • Omega 6- Fettsäuren und
  • Omega 9- Fettsäuren

Übrigens, es gibt auch hier keine schlechten und keine guten ungesättigten Fettsäuren -

es kommt auf das richtige Verhältnis an. Und auf dieses richtige Verhältnis, und was es in unserem Körper bzw. mit unserem Körper macht, wenn wir es schaffen, dieses richtige Verhältnis herzustellen, zu halten, das folgt im nächsten Beitrag:

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich an oder kontaktieren Sie mich über meine Homepage.

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie bei dem Vorhaben, Ihre Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu verändern, damit Sie gesund und fit alt und erfolgreich werden, beraten und/oder begleiten darf.

Dr. Brigitte Sinke

Heilpraktikerin

Naturheilpraxis für Ausbildung, Beratung, Coaching und Therapie

1812 Blankenhagen, Am Feldrain 09

Tel.: 038201 388, Mail: dobsi@genion.de, Hom.:www.praxis-dobsi.de

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