Ernährungsreport2019 – Wunsch und Wirklichkeit

„Dicke, kranke Deutsche – brauchen wir eine andere Ernährungspolitik?“, das war der Titel im Presseclub vom 13.01.2019.

Anlass für das Thema war der aktuell veröffentlichte Ernährungsreport. Den Ernährungsreport 2019 können Sie hier als PDF herunterladen, wenn Sie möchten. Doch ist das die ganze Wahrheit?

Die Deutschen wollen gerne gesund essen. Das zeigt der aktuelle Ernährungsreport. Gleichzeitig werden sie jedoch immer dicker: Zwei Drittel der Männer sind übergewichtig, mehr als die Hälfte der Frauen und etwa jedes siebte Kind bringen zu viele Kilos auf die Waage. Die Folge: Immer mehr Menschen leiden an Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs. Was sind die Ursachen? Was kann man selbst dagegen unternehmen? Was kann diePolitik tun, um notwendige Änderungen zu erreichen?

Das sind viele Fragen. In der Diskussion im Presseclub wurde von den Teilnehmern nach Antworten gesucht. Die Antworten waren durchaus widersprüchlich. Deutlich hat sich gezeigt, dass es gar keine schlüssigen Antworten gibt, die kurz- oder auch nur mittelfristig wirksame Änderungen versprechen. Ganz wichtige Fragen zur Qualität unserer Lebensmittel wurden überhaupt nicht angeschnitten. Wer sich diesen Presseclub dennoch antun will, hier geht es zur ARD-Mediathek mit einem Klick.

Positiv sehe ich allerdings, dass das Thema Ernährung überhaupt dort diskutiert wurde. Warum? Weil eine falsche Ernährung die Hauptursache für die Entstehung vieler chronischer Erkrankungen ist, Erkrankungen, die durchaus auch die Lebenserwartung dramatisch verringern, wie die Weltgesundheitsorganisation in zahlreichen Veröffentlichungen schon  seit Jahren berichtet. Das hat bereits 2016 zu der Spiegel-Schlagzeile geführt:

„Weltweite Studie Zehn Millionen Tote durch falsche Ernährung“.

Es zeigt sich, dass Aussagen zur gesunden Ernährung immer kritisch zu bewerten sind. Es ist noch nicht lange her, da wurden fettarme Lebensmittel propagiert, wenn es um die Gesundheit  ging. Dann änderte sich diese Aussage und nun sind es die Kohlenhydrate, die als Dickmacher gelten. Wir müssen uns selbst Wissen aneignen, um solche Aussagen bewerten zu können. Dazu gehören auch solche Aussagen wie „Nahrungsergänzung ist nur Geschäftemacherei“ oder das Gegenteil: Wieder mal  eine „Wunderbeere“, die angeblich alle Probleme löst.

Die Wahrheit findet sich in der Mitte. Natürlich ist Ernährung aus  der Natur die beste Lösung. Doch wenn die natürlichen Nahrungsmittel, die wir kaufen, nicht alles bieten, was unsere 100 Billionen Zellen brauchen, dann muss man ergänzen! Doch auch dann aus der Natur und nicht aus der Chemie, wie bei leider so vielen Produkten.

Und so ist die Zielstellung der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft kritisch zu betrachten: Wunsch und Wirklichkeit!

Die Bundesministerin  für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, erklärt:

„Ich möchte mit einer fundierten
Gesamtstrategie für Ernährung
die gesunde und bewusste Wahl
zur einfachen Wahl machen.“

Das ist ein hohes Ziel, zwar ein sehr löblicher Wunsch, doch ist das überhaupt zu erreichen?

  • Wenn schon heute staatliche Kontrolle versagt und Wurst aus Separatorenfleisch durch die DLG mit der Silbermedaille ausgezeichnet wird (Wurstpanschen – leicht gemacht),
  • wenn die Bereitschaft und oft sogar die Möglichkeit gar nicht besteht, mehr Geld für gute Lebensmittel auszugeben, weil das Geld hinten und vorn nicht reicht (Macht Armut dick und krank?),
  • wenn (Über-) Lebensmittel so billig wie möglich irgendwo auf der Welt produziert und verteilt werden, wenn durch Bestrahlung und ewig lange Transporte auch die letzten Vitalstoffe aus den Produkten verschwinden (Lebensmittel damals und heute),
  • wenn Profitinteressen der industriellen Lebensmittelproduktion zu den eigenartigsten Rezepturen führen, damit es nach dem schmeckt, was versprochen ist, was jedoch gar nicht enthalten ist (Wenn nicht drin ist, was drauf steht),
  • wenn der Verbraucher überhaupt nicht beurteilen kann, welche Stoffe tatsächlich in den Produkten drin sind, weil es unverständlich und verklausoliert beschrieben wird (Verpackungshinweise???)
  • und wenn sogar überhaupt nicht drin ist, was auf der Verpackung steht (z.B. wenn Bio gar nicht Bio ist),
  • und – und – und.

Das Vorhaben von Frau Klöckner wird nicht gelingen, nicht zeitnah, nicht mittelfristig, niemals. Zu viele Interessen werden es verhindern; Interessen der Industrie, des Handels und auch des Durchschnittsverbrauchers.

FAZIT:

Wir müssen uns selbst helfen, nicht irgendwann, JETZT! JEDER, der das will,  kann es, ohne auf den Geschmack zu verzichten und auch zu geringsten Kosten.

Vor ca. 20 Jahren stand ich selbst vor der Frage, was kann, was muss ich tun? Ein Herzinfarkt war das Warnsignal, dringend etwas zu verändern. Seitdem beschäftige ich mich mit dem Thema Ernährung und habe eine einfache und ganz offensichtlich auch funktionierende Lösung gefunden und die heißt:

Ich ernähre mich schmackhaft, natürlich und ausgewogen und ich ergänze das, was die günstigen Lebensmittel aus Supermarkt & Co. mir nicht bieten können.

Damit bin ich gut gefahren und die von mir praktizierte Lösung für Gesundheit hat drei Säulen:

Gern informiere ich in weiteren Beiträge über meine konkreten Lösungen und die erreichten Erfolge – oder fragen Sie mich doch einfach, gern rufe ich zurück und nehme mir Zeit.

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Über Ihren Kommentar zu meinem Beitrag würde ich mich freuen und wünsche eine gute Zeit

Harold Schulz    

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