Gedanken zum Weltgesundheitstag

Der Weltgesundheitstag wird Jahr für Jahr auf der ganzen Welt am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948.

 In diesem Jahr macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem Thema "Universal Health Coverage" auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam. Wie sieht es nun mit der flächendeckenden Gesundheitsversorgung in Deutschland aus? Ist eine flächendeckende medizinische Behandlung der steigenden Flut chronischer Erkrankungen wirklich der richtige Weg?

Die Antwort ist einfach, doch...

Zur Gesundheitsversorgung in Deutschland sind unterschiedliche Aussagen zu finden.

"Deutschland gehört zu den 15 Ländern der Welt mit dem meisten medizinischen Personal. Das geht aus einer der weltweit größten Gesundheitsstudien hervor, die in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde. Auf dem letzten Platz landete demnach das westafrikanische Land Benin. Berücksichtigt wurde die Zahl der Ärztinnen und Ärzte, Krankenpflegerinnen und -pflegern sowie Hebammen im Vergleich zur Einwohnerzahl. Einen Rückschluss auf die Qualität der medizinischen Versorgung lasse die Studie mit Daten aus dem Jahr 2017 nicht zu, betonen die Autoren.

Quelle: https://www.forschung-und-lehre.de/forschung/deutschland-in-spitzengruppe-bei-medizinischem-personal-1176/

Mit meinen eigenen Erfahrungen deckt sich diese Aussage allerdings nicht in jedem Falle.

Trotz einiger Kritikpunkte befindet sich die Gesundheitsversorgung in Deutschland im weltweiten Vergleich sicherlich auf einem hohen Niveau. In einigen Ländern ist das Niveau allerdings noch besser als in Deutschland. Im weltweiten Vergleich landet Deutschland auf dem Platz 20, wie der SPIEGEL hier berichtet.

Nun müsste sich das hohe Niveau der Gesundheitsversorgung auch in einer stetigen Steigerung der Lebenserwartung auswirken. Ist das so? Die Welt berichtet in einem Artikel "Wo die Gesundheitsversorgung in Deutschland zurückliegt" vom 22.11.2018:

"Lange stieg die Lebenserwartung in Deutschland, doch der Höhenflug ist vorbei. Ein neuer Bericht zeigt, an welchen Stellen die Gesundheit der Deutschen im Vergleich zu anderen EU-Ländern schwächelt – und wo sie besser ist.

Warum schwächelt die Entwicklung der Lebenserwartung? Ein wesentlicher Grund besteht in einer dramatischen Zunahme chronischer Erkrankungen auch in Deutschland. Die Zahl der Menschen mit Fettleibigkeit und Diabetes steigt ständig. Herz-Kreislauferkrankungen stehen an erster Stelle unter den Todesursachen - und das trotz der großen Fortschritte in der kardiovaskulären Medizin. In Deutschland  ist das beinahe jeder zweite Todesfall.

Das dürfte Grund genug sein, selbst etwas dagegen zu unternehmen.

Doch wir alle gehen erst dann zum Arzt, wenn wir spüren, dass etwas nicht in Ordnung ist. Dann haben sich jedoch sehr oft und ganz heimlich, still und leise bereits chronische Erkrankungen entwickelt und es ist immer schwerer, wenn überhaupt möglich, eine Krankheit wieder zu beseitigen, als diese gar nicht erst entstehen zu lassen.

Prävention muss deshalb unser Ziel sein. Hat sich bereits eine chronische Krankheit entwickelt, so gibt es immer noch Möglichkeiten, weitere negative Entwicklungen zu vermeiden. Das habe ich selbst erfahren und das ist gar nicht so schwer, wie ich früher glaubte.

Da ich selbst zu den Betroffenen von Herz-Kreislauferkrankungen gehöre, war es mir ein Bedürfnis, meine Erfahrungen mitzuteilen. Das habe ich in leicht verdaulicher Form in vier kurzen Videos getan. Das zweite Video stelle ich hier schon einmal vor:

Bei meinen Recherchen bin ich auf einen wichtigen Grundsatz gestoßen, der mein weiteres Handeln bestimmen sollte. Deshalb möchte ich hier zitieren:

"Wir können es uns nicht leisten, so weiterzumachen. Mit der wachsenden Diskrepanz zwischen unseren in die Höhe schnellenden Gesundheitskosten und dem größeren ökonomischen Umfeld werden wir bald an einen Wendepunkt kommen (viele würden sagen, wir haben ihn schon erreicht). Wir können nicht blindlings damit fortfahren, wie wir es ein Jahrhundert getan haben, unsere Leben zu medikalisieren und medizinisch zu behandeln.

Das schreibt Dr. Paul Clayton in seinem Buch OUT OF THE FIRE - Warum chronische Entzündung die Wurzel aller Krankheiten ist und wie man die Flammen der Entzündung löscht.

Dr. Clayton schlußfolgert:

"Neue Medikamente zur Behandlung der Symptome der steigenden Flut an Krankheiten ist wie das Anbringen einer neuen Farbschicht auf bröckelndem Gips, während die Grundmauern des Gebäudes verrotten. Wir müssen die Basis und den Unterbau neu erstellen – und das bedeutet, unsere Lebensstile und unsere Essgewohnheiten neu zu entwerfen. Zum Glück besteht die Wissenschaft schon, die das kann.

Mein Ziel war es, die Flammen der Entzündung zu löschen, um die Gefahr eines weiteren Herzinfarkts und Schlaganfalls deutlich zu senken. Was ich unternommen habe und welche Ergebnisse ich erzielen konnte, das beschreibe ich in meinen Videos. Vielleicht ist es für Sie eine Anregung, darüber nachzudenken.

Gern können wir auch offen darüber reden:

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